Serverraum und Netzwerk

USV-Anlage für Serverraum, Netzwerk und Storage

Eine passende USV hält zentrale IT bei kurzen Störungen verfügbar oder schafft Zeit für einen kontrollierten Shutdown. ERREPI stimmt Leistung, Laufzeit, Rack-Einbau und Monitoring auf Ihre Umgebung ab.

Schutzziel

Was soll bei einem Stromausfall weiter funktionieren?

Nicht jeder Verbraucher braucht dieselbe Priorität. Entscheidend sind die Abhängigkeiten zwischen Servern, Storage und Netzwerk.

Für die Auslegung

Diese vier Punkte entscheiden über die passende USV

Vorhandene Messwerte können für die Dimensionierung ausreichen. Bei schwankenden oder unbekannten Betriebszuständen hilft die Frage: Wann ist eine Lastmessung für die USV-Auslegung sinnvoll?

Bei Netzausfall

Was bei einem Netzausfall im Serverraum passiert

Die USV überbrückt kurze Ausfälle und sorgt bei längeren für ein geordnetes Herunterfahren.

  1. Netz fällt aus

    Spannung bricht ein oder fällt ganz weg.

  2. USV übernimmt

    Server, Storage und Netzwerk laufen ohne Neustart weiter.

  3. Überbrückung

    Kurze Ausfälle bemerkt der Betrieb nicht. Wie lange es reicht, hängt von Last und Batterie ab.

  4. Geordnetes Herunterfahren

    Monitoring und Shutdown-Software fahren Server und Speicher sauber herunter, bevor die Batterie leer ist.

  5. Netz kehrt zurück

    Die USV lädt die Batterie, die Systeme können wieder anlaufen.

Prinzipdarstellung. Die konkrete Auslegung richtet sich nach Last, Laufzeitziel, Einbauort und gewünschtem Betriebsverhalten.

Auswahlbeispiel

Mit gemessener Last und geplantem Shutdown beginnen

Angenommen, Server, Storage und Netzwerk benötigen zusammen 600 W und sollen nach einem Stromausfall zehn Minuten weiterlaufen. Damit stehen zwei Angaben für die Auslegung fest: Last und Zielzeit.

  1. 01

    Leistung einschließlich Reserve prüfen

    Vergleichen Sie die gemessene Last mit der Nennleistung der USV. Berücksichtigen Sie dabei auch Einschaltströme, Scheinleistung und geplante Erweiterungen.

  2. 02

    Laufzeit gesondert auslegen

    Aus der Nennleistung folgt keine Zusage für zehn Minuten Laufzeit. ERREPI prüft die Batterieauslegung zur Last und Zielzeit. Für einen ersten Überblick nutzen Sie den USV-Finder.

  3. 03

    Einbau und Betrieb abstimmen

    Prüfen Sie Rack-Tiefe, Anschlüsse und den Ablauf beim Herunterfahren. Rack-Modelle vergleichen und Monitoring auswählen sind die nächsten Schritte.

So gehen wir vor

Vom Rack zum geordneten Shutdown

  1. 01

    Rack und Abhängigkeiten aufnehmen

    Zuerst sehen wir uns an, welche Server, Storage-Systeme und Netzwerkgeräte versorgt werden und wie sie voneinander abhängen. Daraus folgt die Shutdown-Reihenfolge.

  2. 02

    Last, Laufzeit und Einbau abstimmen

    Gemessene Last, Reserve und Laufzeitziel bestimmen die Batterieauslegung. Rack-Tiefe, Höheneinheiten und Anschlüsse prüfen wir gleich mit.

  3. 03

    Monitoring und Shutdown festlegen

    Vor der Lieferung klären wir SNMP-Anbindung, Bypass und die Meldewege an Ihr Monitoring, damit bei einer Störung niemand erst am Gerätedisplay nachsehen muss. Wartungsverträge gibt es auf Wunsch.

Shop

Passende Geräte für Serverraum und Netzwerk

SNMP-Adapter

Damit meldet die USV Batteriebetrieb und Störungen an Ihr Monitoring und startet den Shutdown.

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Bypass und Meldekontakte

Erleichtern Wartungsarbeiten an der USV und geben ihren Status an andere Systeme weiter.

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Ersatzbatterien

Für den planmäßigen Wechsel. Auf Wunsch tauschen wir die Batterien bei Ihnen vor Ort, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Nächster Schritt

Mit der Geräteliste aus dem Rack starten

Schicken Sie uns eine Liste der Server, Storage-Systeme und Netzwerkgeräte. Gemessene Leistungswerte, die gewünschte Laufzeit und Fotos vom Rack beschleunigen die Auslegung. Fehlt noch etwas, klären wir das im kostenlosen Erstgespräch per Telefon oder Video.