USV
ERREPI NetPower 2000
Maximale Leistung: 2000VA / 1600W, Line-Interactive USV im Tower-Gehäuse. Liefert reine Sinusspannung für kritische IT-Infrastrukturen, inkl. Management-Software, USB-Schnittstelle.
USV
Maximale Leistung: 2000VA / 1600W, Line-Interactive USV im Tower-Gehäuse. Liefert reine Sinusspannung für kritische IT-Infrastrukturen, inkl. Management-Software, USB-Schnittstelle.
Die ERREPI NP 2000 ist das Kraftpaket der Serie für anspruchsvolle Hardware. Als hochmoderne, Line-Interactive (VI) USV stellt sie eine Kapazität von 2000 VA / 1600 W zur Verfügung. Durch die Ausgabe einer reinen Sinusspannung schützt sie auch höchst sensible Systeme zuverlässig vor Datenverlust und Hardwareschäden. Das Tower-Gerät arbeitet mit langlebigen, wartungsfreien Bleibatterien und einer USB-Schnittstelle. Die beiliegende Shutdown-Software sowie die Datenkabel ermöglichen eine sofortige Inbetriebnahme und Konfiguration.
Bitte beachten Sie bei der Installation und Nutzung der USV-Anlage stets die grundlegenden Sicherheitsvorschriften. Da innerhalb des Systems lebensgefährliche Spannungspegel herrschen, darf das Gehäuse der Schutzart IP20 ausschließlich von qualifiziertem Servicepersonal geöffnet werden. Stellen Sie sicher, dass die Anlage ordnungsgemäß geerdet ist und in einem kompatiblen TN-, IT- oder TT-Stromsystem betrieben wird. Vergleichen Sie vorab unbedingt die Angaben auf dem Typenschild mit Ihrem Stromnetz und dem Gesamtverbrauch der anzuschließenden Geräte. Um Brandgefahr zu vermeiden, darf das Gerät nur an einen Stromkreis angeschlossen werden, der mit einem leicht zugänglichen Leitungsschutzschalter (Nennwert 20A, Auslösekurve C) abgesichert ist. Bei festverdrahteten Anlagen ist ein externer Trennschalter erforderlich, während bei steckbaren Geräten die Steckdose in unmittelbarer Nähe und gut erreichbar sein muss. Befolgen Sie alle Anschluss- und Betriebsanweisungen des Handbuchs stets in der exakt vorgegebenen Reihenfolge. Wählen Sie den Aufstellort der USV sorgfältig aus. Das System darf niemals in der Nähe von Flüssigkeiten, in übermäßig feuchten Umgebungen oder in direkter Sonneneinstrahlung sowie an Wärmequellen installiert werden. Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper in das Innere gelangen und die Lüftungsgitter für eine ausreichende Kühlung niemals blockiert sind. Sollte eine Zwischenlagerung nötig sein, muss diese zwingend an einem trockenen Ort erfolgen. Die zulässigen Lagertemperaturen liegen zwischen -25 °C und +55 °C ohne Batterien sowie zwischen 0 °C und +40 °C mit Batterien, wobei für eine optimale Akkulebensdauer Temperaturen unter 25 °C empfohlen werden. Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit den verbauten Batterien geboten, da diese geringe Mengen toxischer Stoffe enthalten und das Risiko eines Stromschlags sowie hoher Kurzschlussströme bergen. Ihre Wartung darf nur von Personal durchgeführt oder beaufsichtigt werden, das mit den erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen vertraut ist. Beim Austausch müssen exakt der gleiche Batterietyp und dieselbe Anzahl an Akkus verwendet werden, da bei falschen Modellen Explosionsgefahr besteht. Batterien dürfen unter keinen Umständen im Feuer entsorgt, geöffnet oder mechanisch zerstört werden. Der dabei austretende Elektrolyt ist giftig und kann schwere Verätzungen an Haut und Augen verursachen. Entsorgen Sie gebrauchte Batterien stets fachgerecht und gemäß den geltenden gesetzlichen Anweisungen.
Dieses Produkt sowie die darin enthaltenen Batterien unterliegen strengen europäischen und nationalen Umweltrichtlinien und dürfen am Ende ihrer Lebensdauer keinesfalls über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Das Symbol der durchkreuzten Mülltonne auf dem Gerät weist darauf hin, dass die USV-Anlage getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall erfasst werden muss. Bitte bringen Sie das ausgediente Gerät zu einer offiziellen kommunalen Sammelstelle, wie beispielsweise einem Wertstoffhof, oder geben Sie es bei einem Elektronikfachhändler beziehungsweise dem Hersteller zur fachgerechten Verwertung zurück. Denken Sie daran, netzwerkfähige Management-Karten vorab auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, um eventuell gespeicherte Netzwerkkonfigurationen zu löschen. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die in der USV verbauten Blei-Akkus, da sie giftige Schwermetalle und ätzende Säuren enthalten, die bei unsachgemäßer Entsorgung schwere Umweltschäden verursachen können. Entnehmen Sie die Batterien nach Möglichkeit vor der Entsorgung aus der Anlage und führen Sie diese der separaten Batteriesammlung zu. Gebrauchte Industriebatterien können unentgeltlich beim Hersteller, beim Vertreiber oder bei speziellen Rücknahmesystemen abgegeben werden. Um Kurzschlüsse und damit verbundene Brand- oder Explosionsgefahren zu vermeiden, kleben Sie die offenen Batteriepole vor dem Transport unbedingt mit Isolierband ab. Auch die Verpackungsmaterialien sollten der Umwelt zuliebe fachgerecht recycelt werden: Entsorgen Sie Kartonagen und Papier im Altpapier, während Folien, Styropor und Kunststoffbänder in die entsprechende Wertstoffsammlung, wie etwa den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne, gehören.
| Produktdaten | |
|---|---|
| Artikelnummer | USV-T0020-GT002 |
| Einheit | Stück |
| Elektrische Basisdaten | |
| Scheinleistung | 2000 VA |
| Wirkleistung | 1600 W |
| Topologie | Line-Interactive |
| Ausgangssignal Batteriebetrieb | Reine Sinuswelle |
| Eingangsanschluss | 230 |
| Ausgangsanschlüsse | 230 |
| Mechanik & Installation | |
| Bauform / Montagestandard | Tower / Standgerät |
| Abmessungen (B x H x T) | 146 x 205 x 397 mm |
| Gewicht netto | 13.7 kg |
| Schnittstellen & Monitoring | |
| USB-Schnittstelle | Ja |
Zubehör und Service
Eine netzinteraktive USV überwacht kontinuierlich die eingehende Netzspannung und gleicht Spannungsschwankungen automatisch aus. Bei einem Stromausfall oder einer erheblichen Netzstörung schaltet das System innerhalb kürzester Zeit auf Batteriebetrieb um und versorgt die angeschlossenen Geräte weiterhin mit Strom.
Über die USB-Schnittstelle kann die USV mit einem Computer oder Server verbunden werden. Dadurch lassen sich Betriebsdaten überwachen, Warnmeldungen ausgeben und je nach verwendeter Software automatische Maßnahmen wie ein sicheres Herunterfahren des Systems bei längeren Stromausfällen durchführen.