Die Antwort im Detail
Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Eine feste Verzögerung ist einfach und vorhersehbar, berücksichtigt aber keine geänderte Last oder gealterte Batterie. Eine Auslösung nach Restlaufzeit oder Batterieladung reagiert dynamischer, hängt jedoch von der Genauigkeit der Schätzung und den verfügbaren Messwerten ab.
In der Praxis ist oft eine kombinierte Strategie sinnvoll: kurze Störungen werden zunächst überbrückt; bei einer definierten Dauer oder unterschrittenen Reserve startet der Shutdown. Zusätzlich sollte eine harte Sicherheitsgrenze verhindern, dass Systeme bis zur vollständigen Entladung weiterlaufen. Die benötigte Reserve muss den längsten realistischen Abschaltvorgang plus Unsicherheit abdecken.
ERREPI unterstützt bei der Auswahl der verfügbaren USV- und Adapterinformationen. Die Schwellenwerte werden anhand von Last, Batteriezustand, Shutdown-Dauer und Kritikalität festgelegt und anschließend unter kontrollierten Bedingungen geprüft.
Mehr zum Thema: SNMP und USV-Monitoring.