Die Antwort im Detail
Redundanz ist sinnvoll, wenn Wartung oder der Ausfall eines Leistungsmoduls nicht zum Verlust des gesamten Schutzziels führen darf. Ein N+1-Konzept kann beispielsweise so ausgelegt werden, dass die benötigte Last auch beim Ausfall eines Moduls getragen wird. Modularität kann außerdem spätere Erweiterungen und Service erleichtern.
Redundanz entsteht aber nicht allein durch zwei Geräte oder mehrere Module. Gemeinsame Einspeisungen, Batterien, Bypasspfade, Verteilungen, Kühlung, Steuerungen oder Wartungsfehler können weiterhin gemeinsame Ausfallursachen bilden. Auch eine Last mit nur einem Netzteil besitzt selbst dann keinen vollständigen A/B-Pfad, wenn zwei USV-Anlagen vorhanden sind.
ERREPI prüft das geforderte Verfügbarkeitsniveau, mögliche Single Points of Failure, Erweiterungsplanung und Wartungsanforderungen. Daraus ergibt sich, ob eine einzelne Anlage mit Servicebypass, ein modulares System oder ein vollständig getrennter redundanter Aufbau angemessen ist.
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