Frage und Erklärung

Warum reicht die Angabe „Wir brauchen 40 kVA“ nicht aus?

Die Antwort im Detail

Die kVA-Zahl beschreibt nur einen Teil der erforderlichen Ausgangsleistung. Für die Auswahl werden zusätzlich die tatsächliche Wirkleistung in Watt, Leistungsfaktor, Lastverteilung, Einschalt- und Lastspitzen, nichtlineare Verbraucher sowie geplante Erweiterungen benötigt. Zwei Anlagen mit derselben kVA-Angabe können deshalb für sehr unterschiedliche Anwendungen ausgelegt sein.

In Bestandsprojekten entstehen falsche Werte häufig, weil sämtliche Netzteil- oder Motor-Nennleistungen addiert werden. Diese Summe kann die reale Gleichzeitigkeitslast deutlich überschätzen. Umgekehrt kann ein kleiner Dauerwert problematische Spitzen verbergen. Wo möglich, sollte die Last deshalb über geeignete Messungen, vorhandene Energie- oder PDU-Daten und Betriebszustände erfasst werden.

ERREPI bewertet sowohl Dauerlast als auch dynamisches Verhalten und Reserve. Erst danach werden Leistungsklasse, Anzahl der Phasen, Batterie und möglicher Ausbau festgelegt.

Nächster Schritt

Ihre Anwendung konkret prüfen lassen.

Schildern Sie uns Verbraucher, Einsatzort und gewünschtes Verhalten bei einem Stromausfall. Wir prüfen die Angaben und empfehlen den nächsten sinnvollen Schritt.

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