Die Antwort im Detail
Die beiden Werte beschreiben unterschiedliche Belastungsgrenzen. VA steht für Scheinleistung, Watt für Wirkleistung. Die angeschlossenen Verbraucher dürfen keine der beiden Grenzen überschreiten. Eine USV mit 1.500 VA und 1.350 W ist deshalb weder eine „1.500-Watt-USV“ noch besitzt sie 1.500 Wattstunden gespeicherte Energie.
Welche Grenze zuerst erreicht wird, hängt vom Leistungsfaktor und vom Lastverhalten der Geräte ab. Moderne Servernetzteile können einen günstigen Leistungsfaktor besitzen; andere elektronische oder industrielle Lasten können anspruchsvoller sein. Zusätzlich sind Lastspitzen und Reserve zu berücksichtigen.
Für die Auswahl eines ERREPI-OnPower-Modells bis 10 kVA wird daher die tatsächliche Last in Watt und – soweit erforderlich – das VA-Verhalten geprüft. Die Batterielaufzeit wird anschließend separat anhand von Last und Batterieausstattung bestimmt.
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