Die Antwort im Detail
Eine USV verändert die elektrische Anlage nicht zu einem Bereich für Selbstversuche. Neutralleiterführung, Schutzleiter, Erdung, Netzform, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen müssen im Normalbetrieb, im Batteriebetrieb und auf möglichen Bypasspfaden wirksam und aufeinander abgestimmt sein. Das Verhalten hängt vom konkreten USV-System und der vorhandenen Installation ab.
Gerade in Foren finden sich vermeintlich einfache Lösungen wie selbst hergestellte N-PE-Brücken, geänderte Schutzleiterführungen oder improvisierte Umschalter. Solche Eingriffe können Schutzmaßnahmen unwirksam machen und dürfen nicht aus allgemeinen Internetanleitungen übernommen werden.
Bei Anlagen über 10 kVA stimmt ERREPI die erforderlichen Projektdaten mit der verantwortlichen Elektroplanung ab. Schutzprüfung und Inbetriebnahme übernimmt ERREPI mit eigenen Elektrofachkräften. Nur der direkte Netzanschluss gehört aktuell nicht zum Leistungsumfang von ERREPI. Bei einem bestehenden Problem mit auslösenden Schutzorganen sollte nicht „auf Verdacht“ umverdrahtet, sondern der gesamte Betriebs- und Fehlerfall geprüft werden.
Mehr zum Thema: USV-Anlagen über 10 kVA.