Die Antwort im Detail
Die passende USV beginnt nicht bei einer Modellnummer, sondern bei der Frage, was bei einer Netzstörung geschehen soll. Ein Router soll vielleicht nur erreichbar bleiben. Ein Server benötigt Zeit für einen geordneten Shutdown. Eine SPS soll einen Prozess in einen definierten Zustand bringen. Bei einem Aufzug kann das Ziel eine kontrollierte Evakuierungsfahrt sein.
Für die Auswahl betrachtet ERREPI deshalb mehrere Punkte gemeinsam: tatsächliche Leistungsaufnahme in Watt, Lastspitzen, gewünschte Überbrückungszeit, ein- oder dreiphasiger Anschluss, Bauform, Stromqualität, Schnittstellen, Bypass und spätere Wartung. Erst daraus ergibt sich, ob beispielsweise eine kompakte USV, eine 19-Zoll-Lösung, eine Industrie-USV oder eine projektierte Anlage über 10 kVA sinnvoll ist.
Für eine erste Einordnung reichen meist eine Liste der Verbraucher, der Einsatzort und eine Beschreibung des gewünschten Verhaltens bei Stromausfall. Fotos von Typenschildern oder vorhandenen Anlagen helfen, eine Auswahl schneller einzugrenzen.
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