Die Antwort im Detail
Die richtige Laufzeit ergibt sich aus dem Betriebsablauf. Für viele IT-Systeme reichen wenige Minuten, wenn in dieser Zeit ein automatisierter Shutdown sicher abgeschlossen wird. Bei instabilen Netzen, abgelegenen Standorten, Produktionsabläufen oder einem vorgeschalteten Generator kann ein längerer Puffer erforderlich sein. „So lange wie möglich“ ist dagegen selten eine belastbare Anforderung.
Definieren Sie zunächst, was innerhalb der Überbrückungszeit geschehen muss: Störung erkennen, Verantwortliche alarmieren, Anwendungen beenden, virtuelle Maschinen herunterfahren, Storage sichern und die USV kontrolliert abschalten. Planen Sie zusätzlich Reserve für Batteriealterung und Abweichungen von der Ideallast ein.
Mit dem ERREPI-Autonomiezeit-Simulator lässt sich eine erste Größenordnung ermitteln. ERREPI prüft anschließend, ob interne Batterien genügen oder externe Batteriemodule beziehungsweise eine andere Anlagenklasse sinnvoll sind.
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