Frage und Erklärung

Wie funktioniert der Shutdown in einer virtualisierten Umgebung?

Die Antwort im Detail

In einer Virtualisierungsumgebung sollte nicht nur der physische Host auf das USV-Signal reagieren. Virtuelle Maschinen und Dienste müssen in einer definierten Reihenfolge herunterfahren, damit Datenbanken, Verzeichnisse, Cluster und Storage-Abhängigkeiten sauber beendet werden. Erst danach folgt der Hypervisor beziehungsweise Host.

Das verfügbare Zeitfenster muss zur Anzahl und Dauer dieser Schritte passen. Ein Shutdown, der bei „noch zwei Minuten Restlaufzeit“ startet, kann bereits zu spät sein. Ebenso muss geklärt werden, was bei einem fehlerhaften Gast, einem Cluster-Failover oder einer unterbrochenen Managementverbindung geschieht.

Der passende ERREPI-SNMP-Adapter liefert den Zustand der USV. Die Umsetzung auf VMware-, Hyper-V-, Proxmox-, Linux-, Windows- oder anderen Plattformen richtet sich nach deren aktueller Software und den eingesetzten Shutdown-Komponenten. Vor Produktivbetrieb sollte ein kompletter Test mit dokumentiertem Ergebnis erfolgen.

Nächster Schritt

Ihre Anwendung konkret prüfen lassen.

Schildern Sie uns Verbraucher, Einsatzort und gewünschtes Verhalten bei einem Stromausfall. Wir prüfen die Angaben und empfehlen den nächsten sinnvollen Schritt.

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