Die Antwort im Detail
Es gibt keine pauschale Prozentzahl, die für jede Anwendung richtig ist. Die Reserve muss zu Lastschwankungen, Einschaltverhalten, Messunsicherheit und geplanten Erweiterungen passen. Ein stabiler Netzwerkschrank mit gut bekannter Last kann anders bewertet werden als ein Prüfstand, eine wechselnde Serverlandschaft oder ein System mit hohen Einschaltströmen.
Wichtig ist, die Reserve nicht nur in Watt zu betrachten. Auch die VA-Grenze, der Leistungsfaktor, der Crestfaktor und die zulässige Ausgangsbelastung der konkreten USV spielen eine Rolle. Zudem beeinflusst eine höhere Last die Autonomiezeit: Eine Anlage kann leistungsseitig ausreichend sein und dennoch die gewünschte Laufzeit nicht erreichen.
ERREPI dokumentiert deshalb Annahmen zur aktuellen Last, zu Spitzen und zu geplanten Erweiterungen. Daraus entsteht eine Reserve, die technisch begründet ist – nicht nur ein beliebiger Aufschlag auf die kVA-Zahl.
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