Frage und Erklärung

Wie werden lange Überbrückungszeiten bei großen USV-Anlagen geplant?

Kurz erklärt

Lange Laufzeiten werden nicht einfach durch eine größere kVA-Klasse erreicht. Die Ausgangsleistung bestimmt, welche Last versorgt werden kann; die Batterie bestimmt wesentlich, wie lange dies möglich ist. Für längere Autonomiezeiten werden häufig externe Batterieschränke oder projektspezifische Batteriesysteme eingesetzt.

Die Antwort im Detail

Dabei wachsen Platzbedarf, Gewicht, Kurzschlussenergie, Verkabelungsaufwand, Wärme- und Lüftungsanforderungen sowie die Bedeutung von Schutz- und Trenneinrichtungen. Auch Wiederaufladezeit, Batterielebensdauer, Wartungszugang und ein späterer Kompletttausch müssen von Beginn an berücksichtigt werden. Die gewünschte Laufzeit sollte deshalb aus einem konkreten Ablauf abgeleitet werden und nicht nur „möglichst lang“ lauten.

ERREPI plant Batterie und USV gemeinsam anhand von Lastprofil, Laufzeitziel, Temperatur, Alterungsreserve und Servicekonzept. Für eine erste Größenordnung kann der Autonomiezeit-Simulator helfen; die endgültige Auslegung größerer Batteriesysteme erfolgt projektspezifisch.

Nächster Schritt

Ihre Anwendung konkret prüfen lassen.

Schildern Sie uns Verbraucher, Einsatzort und gewünschtes Verhalten bei einem Stromausfall. Wir prüfen die Angaben und empfehlen den nächsten sinnvollen Schritt.

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