Die Antwort im Detail
Die Stromversorgung allein löst noch keinen koordinierten Shutdown aus. Zunächst muss festgelegt werden, welche Systeme in welcher Reihenfolge beendet werden: häufig Anwendungen und virtuelle Maschinen, danach Datenbanken, Hypervisor, Storage und erst zuletzt die Netz- oder USV-Komponenten. Abhängigkeiten unterscheiden sich jedoch je nach Infrastruktur.
Als Auslöser eignen sich nicht nur „Netz ausgefallen“, sondern auch Mindestrestlaufzeit, Batterieladung oder eine definierte Verzögerung. Ein zu früher Shutdown verschwendet mögliche Überbrückungszeit; ein zu später Shutdown scheitert möglicherweise, bevor alle Systeme sauber beendet sind. Auch das Verhalten nach Netzwiederkehr und bei erneutem Ausfall während der Wiederaufladung gehört zum Konzept.
ERREPI stimmt den passenden SNMP-Adapter und die USV-Seite ab. Die konkrete Orchestrierung in Betriebssystemen, Virtualisierung und Anwendungen wird mit den jeweiligen Administratoren beziehungsweise Integrationspartnern festgelegt und anschließend kontrolliert getestet.
Mehr zum Thema: 19-Zoll- und Rack-USV.